Wenn ich schreibe…

Sabine schreibt

Ich schreibe am liebsten dort, wo…

…es einen bequemen Stuhl gibt. Wenn ich dann auch noch einen schönen Ausblick aus dem Fenster habe, dann brauche ich nicht viel mehr. Die „Mordwoche“ habe ich z.B. in einem Ferienhaus an der Ostsee geschrieben und der Blick in Richtung Dünen und Meer war einfach atemberaubend.

Schreiben bedeutet für mich…

…das ganz große Abenteuer. Denn auch wenn ich mit einer genauen Vorstellung von der Romanhandlung beginne und meine Figuren zu kennen glaube, Überraschungen gibt es immer wieder. So entwickeln die Figuren während des Schreibprozesses oft ein Eigenleben und tun auch mal Dinge, die ich so nicht geplant habe, die aber schlüssig sind und prima in die Handlung passen.

Wenn der letzte Satz geschrieben ist, dann…

…beginnt ein ganz wichtiger Teil der Arbeit. Als erstes verordne ich meinen Figuren und mir Urlaub voneinander. Wir gehen getrennte Wege für mindestens vier Wochen. Das tut allen Beteiligten gut und wir können uns anschließend wieder richtig über ein Wiedersehen freuen. Dann mache ich mich ans Korrekturlesen und da fließt ordentlich rote Tinte. In verschiedenen Durchgängen gehe ich den Tippfehlern an den Kragen, bügle inhaltliche Ungenauigkeiten aus oder überarbeite auch schon mal ganze Passagen.

Jeder Autor braucht eine Muse, denn…

…sonst wäre das Schreiben ein einsames Geschäft. Meine Muse sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht so aus, wie man sich gemeinhin eine solche vorstellt, aber sie ist umwerfend gut. Sie hört sich geduldig meine Ideen für neue Projekte an, stellt die richtigen Fragen, hat genau die passenden Tipps zur richtigen Zeit parat und ist sich auch nicht zu fein, mich auch in den Bereichen zu unterstützen, die eigentlich nicht zu ihrem klassischen Aufgabenbereich gehören. Meine Muse kocht wahnsinnig gut und schafft es, mich aus jeder kreativen Sackgasse zu holen. Für alle, die jetzt neidisch geworden sind: Tut mir leid, meine Muse ist nicht mehr zu haben. Wir haben einen Exklusiv-Vertrag vom Standesamt.